World Icon
Calendar Icon
Terminanfrage

Parkett in der Küche: Geht nicht? Geht wohl!

2018_05_04_TR_Pratteln_E5A8023.jpg

Parkett in der Küche

Ein Holzfussboden schafft Wärme und Ambiente, ist auch barfuss angenehm zu begehen und pflegeleichter, als man denkt.

Wer eine neue Küche plant, hat viele Entscheidungen zu treffen: Von Design über Material bis hin zum Stil und der Auswahl der passenden Geräte gibt es zahlreiche Optionen. Wenn es um den Bodenbelag geht, so haben keramische Platten die Nase vorn – könnte man meinen. «Die aktuellen Küchentrends gehen klar hin zu mehr offenen Räumen, Mut zur Farbe und mindestens die Hälfte unserer Kundinnen und Kunden ziehen einen Parkettboden in der Küche in Betracht», erklärt Firat Biret, Abteilungsleiter Küchen der SABAG Bern. Mögliche Gründe dafür sind, dass Holz eine natürliche Wärme ausstrahlt und dadurch ganz leicht ein wohnliches Ambiente schafft. Ausserdem sind in modernen Wohnungen und Einfamilienhäusern oft Küche, Wohn- und Esszimmer miteinander verbunden. In den beiden letzteren ist ein Holzfussboden längst arriviert. Wählt man denselben Belag für alle drei Räume, so wirken diese insgesamt grosszügiger.

2019_03_12_PZ_Biel-Bienne_Küche_1E5A8865.jpg

Durch den einheitlichen Fussboden wirkt der offene Koch- und Essbereich optisch grösser. Bild: Ausstellungsküche SABAG Biel/Bienne

Schön und gut. Doch was ist mit Flecken, Fettspritzern oder gar Rotwein? «Alles halb so wild», beteuert Marc Spielmann, «spielbestimmend ist die richtige Oberflächenbehandlung». Echtholz wird in der Regel vor dem Erstgebrauch oxidativ geölt oder mit Hartwachs-Öl behandelt, welches tief in die Struktur des Holzes einzieht, Wasser abweist und es so nachhaltig vor Schäden schützt. Sollte es dennoch einmal Flecken geben, so darf man getrost die Natur arbeiten lassen: echtes Holz regeneriert sich nach einer Weile von selbst. «Vor zehn oder zwanzig Jahren hatte man noch nicht dieselben Möglichkeiten für die Pflege», so der Produktmanager Parkett, «und daher haben Experten von Echtholz in der Küche oder auch im Badezimmer abgeraten».

Wenn aber heute ein Parkett von einer Fachperson verlegt und behandelt wird (neu ölen ca. alle fünf Jahre), ist dieser auch als Bodenbelag in der Küche geeignet. Im Alltag reicht es, wenn Sie Ihren Parkettboden einmal im Monat mit einem Pflegemittel für Holz feucht aufnehmen – in stark genutzten Räumen wie der Küche empfiehlt es sich, dies alle zwei Wochen zu tun.

2019_05_03_EG_Rothenburg_IMAGESTUDIO-Kuechen-2304.jpg

Elegant und glamourös mit Parkett: Ein Beispiel aus der SABAG-Ausstellung in Rothenburg. Bild: Ausstellungsküche SABAG Luzern

2020_10_14_modico premium_Cover.jpg

Vielseitige Auswahl: Parkettböden gibt es heute in zahlreichen Farbtönen! Bild: modico Premium Line, Landhausdielen Vintage

Echtes Holz ist auch deshalb empfehlenswert im Wohn- und Essbereich, weil es atmungsaktiv ist und einen natürlichen Wärmeaustausch schafft. Auf diese Weise ist ein angenehmes Raumklima garantiert und selbst die Heizung kann dem Holz kaum mehr etwas anhaben: Wird ein Zimmer nicht auf über 26 Grad geheizt, so ist sogar das Einbauen einer Bodenheizung unterhalb des Parketts kein Problem.

Fünf Gründe für einen Parkettboden in der Küche:

1. Raumgefühl: Wird derselbe Bodenbelag von der Küche bis in den Ess- und Wohnbereich durchgezogen, wirken die Räume optisch grosszügiger.

2. Langlebigkeit: Echtholz ist robust, schmutzabweisend und bereitet Ihnen lange Freude. Bei Bedarf kann der Parkett von einer Fachperson frisch geölt werden – und ist wie neu!

3. Einfache Pflege: Im Alltag reicht es, wenn der Parkett in der Küche alle zwei Wochen mit Wasser und dem entsprechenden Pflegemittel feucht aufgenommen wird.

4. Exklusivität: Echtes Holz ist lebendig-natürlich und edel zugleich. Durch die riesige Auswahl an Farbtönen und Strukturen finden wir bestimmt ein Holz, das zu Ihrem Lebensstil passt!

5. Wärme: Gehen Sie gerne barfuss, in Socken oder haben Sie Haustiere? Dann werden Sie alle den natürlichen und warmen Charakter des Holzes lieben.

Gründe, sich für einen Parkettboden in der Küche zu entscheiden, gibt es ausreichend. Wo liegt also der Haken? «In der Praxis ist es nicht selten der Fall, dass die Eigentümer die Pflege ihres Parketts vernachlässigen», räumt Spielmann ein, «das verzeiht das Holz leider nicht». Wir halten fest: Der Aufwand für die Pflege ist zwar gering, darauf verzichtet werden kann jedoch nicht.

Zu guter Letzt bleibt noch die Frage nach dem Preis. Wer sich nun denkt «echter Parkett, das klingt teuer» liegt nur halb richtig. Zwar ist der Quadratmeter-Preis von Echtholz im Schnitt etwas höher als jener von keramischen Platten. Andererseits werden für das Verlegen eines Plattenbodens aufgrund der zahlreichen Fugen deutlich mehr Arbeitsstunden benötigt, was die Kosten erhöht. Unter dem Strich sind bei vergleichbarer Produktqualität beide Bodenbeläge ungefähr gleich teuer – wobei Ihnen ein Fachgeschäft selbstverständlich für beide Varianten Muster in unterschiedlichen Preisklassen zeigen kann.

Haben wir Ihr Interesse geweckt oder haben Sie Fragen? Gerne beraten Sie unsere Expertinnen und Experten in einer unserer Ausstellungen!

Termin vereinbaren

Mit dem Besuch auf unserer Website stimmen Sie unserer Datenschutzerklärung und der Verwendung von Cookies zu. Dies erlaubt uns, unsere Services weiter für Sie zu verbessern.